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Pressespiegel


Artikel über die "Suppeneinlage" von Gerhard Gutenbrunner
in der Österreichischen Gastronomie- und Hotelzeitung - ÖGZ
vom 21. Mai 2009.

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Das neue Programm: "ALLE SIEBEN" - Das Geheimnis der Chakren

Karli Nirwana, der selbsternannte Guru aus Wien-Meidling, ist vom Himalaya zurückgekehrtt.

In Anbetracht der bevorstehenden Apokalypse 2012, wie sie im Meier-Kalender oder den Hinz/Kunz-Prophezeiungen angekündigt ist, bietet er seine schrägen Chakra-Tuning-Tips für alle an, die überleben und endlich erleuchtet werden wollen.
Geheime Yogaübungen wie das Rumpelstilz-Asana werden preisgegeben und hitverdächtige Mantra-Gstanzln von den Himalayataler Sarijägern laden zum Mitsingen ein.
Eine köstliche Persiflage auf die boomende Yogaszene, in der sich Fachwissen und Wuchteln zu einem schrägen Seminar-Kabarett verdichten.
Nach seinem Kochprogramm „Suppeneinlage“ schlüpft Gerhard Gutenbrunner erneut in die Rolle des „Karli Nirwana“ und betätigt sich wieder mit Witz und Hingabe als Hofnarr der Esoszene.
Da bleibt kein Chakra zu und auch kein Auge trocken!

".... Stoff genug für den Kabarettisten Gerhard Gutenbrunner alias Karli Nirwana aus Wien-Meidling, die jüngsten esoterischen und nichtesoterischen Yogaauswüchse in seinem Programm "Alle Sieben", das im April im Theater im Alsergrund Premiere hatte, auf die Schaufel zu nehmen und seine eigene "Eduscho-Yoga-CD" mit dem Durchgang durch alle sieben Chakren - so heißen die feinstofflichen Energiezentren - zu präsentieren.
Dass Gutenbrunner dabei nicht abstürzt ist wohl seiner eigenen Erfahrung als Yogalehrer geschuldet."
Kirstin Breitenfellner, Falter 4/2011

Interview mit Gerhard Gutenbrunner (.mp3) Gestaltung: Chris Haderer

 

"Suppeneinlage" - Kurzbeschreibung

… oder: ein köchelnder Streifzug durch alles, was man sich so einverleibt.
Kabarettist Gerhard Gutenbrunner kocht.
Von seiner Frau verlassen, kocht er als Ernst Hunger jetzt selber eine Suppe für sich und das Publikum. Er erinnert sich an die Rohkostphase, die ayurvedischen Turbulenzen, die "Leere" der fünf Elemente, die vegetarische Schmerzzone und vieles mehr.

Am Schluss weiß man einiges über Nahrung an sich, Chemie im Essen, und den Hunger in der Welt.
Die Suppe wird gemeinsam ausgelöffelt.
 

"Suppeneinlage" - Langtext

Zurück zum Würstelstand?
Ja, meistens sind es die Frauen, die sich mit gesunder Ernährung herumschlagen. Sie lesen Beiträge über richtiges Essen in Zeitschriften, sie kaufen ein und kochen möglichst gesund für Mann und Kind, sie besuchen Kurse und bilden sich zum Wohle ihrer Lieben.

Es ist eher die Ausnahme, dass Mann auf Schnitzel und Mayonnaisesalat allergisch reagiert und auf Rohkost und Körndlessen besteht. So manches kränkelnde Männchen wurde schon von seiner Frau gesund gekocht, rechtzeitig zum Arzt geschleppt oder zur Wirbelsäulengymnastik verdonnert. Was macht Mann aber nun, wenn die gewohnte Gratisbetreuung entfällt?
Kehrt er zurück zum Würstelstand?

Dieser Frage spürt der Kabarettist und Yogalehrer Gerhard Gutenbrunner in seinem aktuellen Kabarettprogramm „Suppeneinlage“ nach.
In Person des von seiner Frau verlassenen Ernst Hunger wird ihm klar, dass - will er seine gute Befindlichkeit nicht gefährden - er weiterhin dem Rat seiner Ex folgen muss. Er kocht also selber und versucht, sich daran zu erinnern, was sie immer gepredigt hat.
Er kocht und rekapituliert, wie alles anfing, damals, als sein Blutdruck zu hoch und sein Gewicht zu schwer war. Der Kabarettist listet dabei alle Diät- und Ernährungslehren der letzten 20 Jahre auf, und stolpert durch Sinn und Unsinn der Essensregeln.
Er legt sich mit der Lebensmittelindustrie und den Unsitten des Junkfood an. Er beschreibt liebevoll die vielen kleinen Hoppalas am steilen Weg zu Gesundheit und Idealgewicht, er kämpft verzweifelt mit Widersprüchlichkeiten und Auswüchsen.

Der Yogalehrer und Astrologe beweist auch in „Suppeneinlage“, dass er weiß, wovon er spricht. Das Vegetariertum, Ayurveda, die Lehre der 5 Elemente, die Blutgruppendiät und die Nahrungsergänzungsmittel werden zu einer gehaltvollen „Suppe“ verkocht und pointiert serviert. Natürlich bekommen auch die unvermeidlichen Light- und Wellness-Produkte ihr Fett weg, und am Ende wird die Suppe gemeinsam ausgelöffelt.
Alles, was man schon immer über Ernährung wissen wollte, aber auch was man lieber nicht wissen will, serviert der Kabarettist mit viel Humor, Aktion und Augenzwinkern.
Nach diesem Programm ist (ißt) man anders!

 

Kurzbeschreibung "Essenzen"

Eso-Kabarett von und mit Gerhard Gutenbrunner
als "Nirwana-Karli."

Erleuchtung garantiert!

Der "Nirwarna-Karli" ist ein ehemaliger Eisenbieger aus Meidling. Als solcher gestählt im harten (Üb-) Erlebenskampf gibt er Antwort auf alle Fragen. Und wenn er gerade etwas nicht ganz genau wissen sollte, biegt er sich eben etwas zurecht. So wie früher das zähe Eisen. Denn man soll sie schmieden, solange sie noch heiß sind, die Eisen.
In diesem Programm geht es um die Arroganz der Esoterik und die an den Tag gelegte Überheblichkeit so manches selbsternannten Gurus.
Statt des erhobenen Zeigefingers führt "Nirwana-Karli" dabei lieber die feine Klinge ins Spiel mit den Zwischentönen ein, sodass das Publikum selber angehalten ist, die Lüge von der Wahrheit auseinander zu dividieren.
Es werden wahre, in Indien angelernte Yoga-Techniken kunterbunt mit erfundenen Sinnlosigkeiten vermischt und als Weg zur ultimativen Erleuchtung verkauft.
Ein Programm, bei dem man noch - oder auch - etwas lernen kann.
 

Biographie Gerhard Gutenbrunner


Geboren am 3. Mai 1959 um 19.09 in Steyr/Oberösterreich (112. und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit letzte Wiedergeburt!).
Sternzeichen Stier (wie Buddha), Aszendent Skorpion (wie Sigmund Freud).  ;-)

Schon als Kind fiel Gerhard durch seine vielseitigen aber schwer einzuordnenden Begabungen auf.
Nach der Grundschule und einem kurzen Gastspiel in der Handelsakademie war Gerhard zunächst als Buchhändler tätig. Schon mit Fünfzehn erwachte das Interesse für Zen-Buddhismus und Yoga. Nach einem einjährigen Indienaufenthalt, von dem er eine leichte Gelbsucht mitbrachte, erfolgte die Hinwendung zur Chinesischen Philosophie und dem Taoismus.

In den folgenden Jahren wurden seine Interessen durch mehrere Ausbildungen vertieft, und er war in sehr unterschiedlichen Berufen tätig:
Buchhändler, Lagerarbeiter, Druckereihelfer, Liedermacher, Leibwächter, Türsteher, Masseur, Pferdepfleger, Kellner, Astrologe, Werbetexter, Yoga und Qi Gong–Lehrer.

Anläßlich seines 30. Geburtstages erschuf er sein erstes Kabarettprogramm "Die Erleuchtung des Herrn Karl N.", das er aber erst einige Jahre später ("die Zeit ist noch nicht reif") einer staunenden Öffentlichkeit vorstellte: " … als Karli Nirwana, der selbsternannte Guru und ehemalige Eisenbieger aus Wien-Meidling, arbeitete er die Esoterikszene auf, die andere Kabarettisten bis dato nur gestreift haben…" (Wochenzeitschrift "NEWS", Peter Leopold).


Zunächst noch von Robert Kribala unterstützt, der auch den Assistenten Swami Schlawinanda spielte, folgten unter dem Namen "Wurzeltschakren" Auftritte im gesamten deutschen Sprachraum, Kabarettfestivals, Frankfurter Buchmesse, und in Radio und Fernsehstationen.
("Ein Kamikazeflug in die Abgründe esoterischer Sumpflandschaften." Penny McLean)

Es gab auch einige kleine Filmrollen, wie zum Beispiel in "Blutrausch", "Die Bräute", "Ehre der Strizzis."

Die besten drei Eso-Kabarettprogramme ("Die Erleuchtung des Herrn Karl N.", "Alle Antworten", "Schräg und Schwoaz") komprimierte Gutenbrunner zu dem jetzt noch laufend gespielten Solo:

"Essenzen" - eine Abrechnung mit 30 Jahren Esoterik.

Im Mai 2006 hatte das neue Kabarettprogramm "Suppeneinlage" im Theater am Alsergrund Premiere.

Auch in diesem Programmen zeichnet sich der Kabarettist wieder durch fundiertes Insiderwissen aus, und vermischt gekonnt Information, Wahrheit, Humor und Lüge, sodass sein Publikum genötigt ist, selbst zu unterscheiden.

Ein Novum ist die Restaurantfassung der "Suppeneinlage" (siehe Rubrik: Kabarett im Restaurant).

Am 6. April 2011 fand die Premiere von "ALLE SIEBEN" - Das Geheimnis der Chakren im Theater am Alsergrund statt.

"Gerhard Gutenbrunner - die bekannte Schnittstelle zwischen Erleuchtungs-Fuzzi & Kabarettist wieder in seiner Marktnische. Der gewandter Hofnarr der  Eso-Szene hält uns mit gekonntem Wortwitz und kreativen Neologismen liebevoll & sarkastisch, und mit viel goldenem (Wiener)Herz & echtem Wiener Schmäh, wieder einmal den Spiegel vor. Die Suchenden & die Findenden, die so wie er schon die gesamte Erleuchtungs-Palette abgegrast haben, werden sich kreischend & Tränen lachend wiederfinden! Was wär die Welt ohne Humor und Selbstironie? Mehr nicht. Danke Gerhard!"
veni labi, yoga-lehrerin

 

Film


Im Laufe der Zeit habe ich in ein paar Filmen mitgespielt und in diesen hauptsächlich etwas "dümmere" Bösewichte verkörpert. Anscheinend sind dies die richtigen Filmrollen für mich ;-)

Viel Spaß hatte ich als "Vikerl" bei den Dreharbeiten zu "Blutrausch", in dem auch "Ostbahnkurti" Willi Resetarits und sein Bruder Lukas mitgespielt haben. Eine Nebenrolle spielte der inzwischen leider verstorbene Raimund Harmsdorf, der ein Idol meiner Kindheit war und als „Seewolf“ bekannt wurde. Thomas Roth und seinem damaligen genialen Kameramann Jiri Stibr ist mit dem Streifen ein recht witziger und spannender Film gelungen.

In "Die Bräute" spielte ich an der Seite von Günther "Mo" Mokesch den Gangster "Nelke" (Regie: Hannes Fabrik). Ein witziger Film, der auch - ich glaube für die Musik von Günther Mokesch - einen Preis bekommen hat.

In "Die Ehre der Strizzis" (Regie Peter Weck) wurde ich für eine kleine Szene als Masseur eingesetzt, meine Stimme aber war zu "sanft" und mußte synchronisiert werden. Ich mußte Reinhard Fendrich heftig massieren. Ich glaube er war nachher recht entspannt ;-)

 

Pressefotos


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Elisabeth Engstler & Gerhard Gutenbrunner nach der Premiere von ALLE SIEBEN.

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Suppeneinlage DVD-Cover

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